Die Zukunft der Kinderbetreuung

 

Das Thema Kinderbetreuung hat in Langenselbold seit Langem einen hohen Stellenwert. Deshalb steht für die Familien eine große Auswahl an Betreuungsplätzen in städtischen, konfessionellen und von freien Trägern geführten Einrichtungen zur Verfügung. In den kommenden Monaten wird das bestehende Angebot in Langenselbold zudem um die neue Kindertagestätte „Kunterbunt“ mit integriertem Familienzentrum im Neubaugebiet Niedertal III erweitert.

 

Aus aktuellem Anlass veranstaltetdie CDU Langenselbold am Montag, 27.2.2017, einen Informationsabend. Für dieVeranstaltung „Kita der Zukunft – Was erwartet uns?“ werfen die CDU-Landratskandidatin und -Kreistagsabgeordnete Srita Heide, die Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und der Langenselbolder Bürgermeister Jörg Muth einen Blick auf den aktuellen Stand und die künftigen Entwicklungen und Herausforderungen in Sachen Kinderbetreuung vor Ort. Dabei soll aus Sicht der verschiedenen politischen Ebenen ein Einblick in die Entwicklungsmöglichkeiten der Kindertageseinrichtungen gegeben werden. Auf der Agenda stehen unter anderem Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bedarfsgerechter Kita-Ausbau, Betreuungsqualität, Ganztagsangebot, Hortbetreuung und die Kita-Finanzierung. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich anlässlich der Veranstaltung zu Wort zu melden und ihre Wünsche und Anregungen mitzuteilen. Fragen zum Thema können auch im Vorfeld auch per E-Mail unter kontakt@cdu-langenselbold.de eingereicht werden. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im 1.OG des Langenselbolder Schlosses.

 

Adresse:

Am Schlosspark 2

63505 Langenselbold

 

(Parkplätze finden Sie an der Klosterberghalle und auf dem Rathausvorplatz)

 

Ihre Ansprechpartner:


Jörg Muth

Dr. Katja Leikert

Srita Heide



Folgende Anregungen wurde vorgetragen:

 

1) Die Bundespolitik sollte die Städte + Gemeinden beim Thema Kinderbetreuung nicht nur einmalig bei den Investitionskosten sondern auch bei den fortlaufenden Instandhaltungs- und Betriebskosten für Betreuungseinrichtungen unterstützen.

 

2) Die Betreuung durch "Tagesmütter" soll gefördert werden.

 

3) Die Schulkindbetreuung bzw. Hort-Betreuung soll nicht nur durch Elternvereine sondern auch durch ausgebildete Betreuer/Pädagogen erfolgen.

 

4) Die täglichen Betreuungszeit für Kinder sollte 10 Stunden nicht überschreiten. Eine 10 stündige Betreuung sollte der Ausnahmefall und nicht der Regelfall sein. Ein Kindergartenkind, welches 5 Tage die Woche 10 Stunden in der Kita verbringt hat eine 50-Stunden-Woche.

 

5) Die Eltern wünschen sich eine frühzeitige Sicherheit bei der Vergabe und dem Erhalt der Betreuungsplätze (U3, Kita, Hort).

 

6) Beim Thema kostenlose/gebührenfreie Kita-Betreuung muss ein Schritt nach dem anderen gemacht werden. Zunächst muss ein Ausbau der Betreuungsplätze erfolgen, dann muss die Betreuungsqualität sichergestellt werden und erst dann, nach Feststellung aller Rahmenbedingungen sollte die Gebührenfreiheit angegangen werden. Tenor: Geiz ist geil aber nicht zu Lasten der Kinderbetreuung.

 

7) In den Kindertagesstätten und den Schulen sollte ein verlässliches Ganztagsprogramm angeboten werden. Tenor: "Lückenschluss"

 

8) Die Betreuungszeiten sollten ein breites Spektrum aufweisen.

 

9) Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird oft zitiert aber selten gelebt. Die Familie darf nicht zum Nebenprogramm werden. Auch die beste Betreuungsqualität kann die eigene Familie nicht ersetzen.

 


 

Familienzentrum Niedertal

 

Die CDU setzt sich intensiv für die Einrichtung eines Familienzentrums im Langenselbolder Neubaugebiet Niedertal III ein. Die Einrichtung soll neben der bis zu sechszügigen Kindertagesstätte „Villa-Kunterbunt" auch ein neues Familienzentrum beinhalten. Als Eigentümer und Betreiber des Familienzentrums kommen sowohl die Stadt als auch ein Investor in Betracht. Durch die neuen zusätzlichen Kita- und U3-Plätze wird der aktuelle Bedarf vollumfänglich gedeckt.

 

Die Fertigstellung des Projektes war für das 2. Halbjahr 2018 geplant. Aufgrund von parlamentarischen Einschränkungen bei der Vergabe der Bauaufträge verschiebt sich die Fertigstellung in das Jahr 2019.