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Aktuelles:


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Termine:


CDU Stadtverband Langenselbold:

Aufgrund der aktuellen Covid-19 Pandemie und ungewissen Lage finden derzeit keine Präsenzveranstaltungen statt.

 

Stadtverordnetenversammlung:

- Montag, 31.01.2022 um 19:30

- Montag, 21.02.2022 um 19:30 (Haushalt)

- Montag, 28.03.2022 um 19:30

- Montag, 30.05.2022 um 19:30

 

Ausschusssitzungen:

- aktuell liegen keine Einladungen vor

 



Pressemeldungen:


28.01.2022

Nach der aufgeflammten Debatte zum Thema Luftreiniger in den Kitas hat sich Bürgermeister Greuel nun zu den Vorwürfen der Christdemokraten geäußert. Die CDU weist diese Darstellungen des Rathauschefs entschlossen zurück. Stattdessen sehen die Christdemokraten in der Mitteilung ein erneutes Beispiel für die mangelnde Transparenz des Bürgermeisters.

 

Mit großen Erstaunen haben die CDU-Vertreter die Reaktionen der SPD und des Rathauschefs auf die Meldungen der CDU zur Anschaffung von RLT-Anlagen aufgenommen. Der offiziellen Antwort des Rathauschefs waren aggressive Aussagen einiger in Langenselbold führender Sozialdemokraten in den sozialen Medien vorausgegangen. „Eine Partei, die in einem bundesweiten Wahlkampf mit Respekt geworben hat, sollte darauf achten, Begriffe wie „Propaganda“ im Umgang mit der demokratischen Opposition zu unterlassen“, stellen die CDU-Vertreter zum Anfang einer Pressemitteilung klar.

 

Zwar fiel die Antwort des Bürgermeisters auf die Meldung der CDU deutlich zivilisierter aus, jedoch gibt es auch hier Ungereimtheiten, die laut CDU klargestellt werden müssen. „Zunächst ist anzumerken, dass es richtig ist, dass sich im Frühjahr 2021 die SPD und Bürgermeister Greuel für mobile Anlagen ausgesprochen haben. Es ist jedoch erstaunlich, dass in der Meldung des Rathauses einige wichtige Argumente unterschlagen werden. Was Timo Greuel in seiner Darstellung unterschlägt, ist dass das eigene Fachamt der Stadt mobile Anlagen nur im Ausnahmefall empfohlen hat“, so CDU-Parteichef Florian Gibbe. „Mobile Anlagen sind also nicht die gute schnelle Lösung, sondern lediglich eine Übergangslösung, die nur in absoluten Ausnahmefällen sinnvoll erscheint“, so die CDU-Fraktion weiter. Dabei bezieht sich die CDU-Fraktion auf die Stellungnahme des zuständigen Fachamts an den Planungs-, Bau, und Umweltausschuss vom 08.02.2021. Weiterhin hinterfragt das zuständige Fachamt sogar die Sinnhaftigkeit der mobilen Geräte und schließt sich in dieser Meinung dem Umweltbundesamt an. „Fakt ist: In der Realität sind wir weit weg von Timo Greuels Darstellung einer guten Übergangslösung. Das belegen die Dokumente“, so die CDU.

 

„Wir sind es leid, dass durch das Rathaus versucht wird, die politische Meinung der Bevölkerung durch aus dem Kontext gerissenen einzelnen Fakten zu beeinflussen“, so die stellvertretende CDU-Vorsitzende Natalie Warnecke-Quanz. „Wenn auf mobile Anlagen in der Presse verwiesen wird, muss auch der Nachteil dieser mobilen Anlagen klargemacht werden. Die Meldungen aus dem Rathaus gehen darauf nicht ein. Das zeigt erneut die schlechte, intransparente und undurchsichtige Informationspolitik des Rathauschefs“, so Natalie Warnecke-Quanz abschließend. Die CDU hat sich daher dazu entschlossen einen Faktencheck für alle Bürgerinnen und Bürger auf ihrer Website anzubieten, sodass sich jeder Bürger eine eigene Meinung bilden kann. Dort können ebenfalls die Dokumente gefunden werden, auf die sich die CDU in ihrer Argumentation bezieht.

 

Enttäuscht zeigt sich die CDU allerdings darüber, dass trotz der ausführlichen Stellungnahme kaum neue Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert wurden. „Wir wissen jetzt, dass ein Planungsbüro aktiv geworden ist, damit hält sich der Erkenntnisgewinn für uns, die Bürgerinnen, Bürger und vor allem die besorgten Eltern in Grenzen“, so Monika Duderstadt. Ebenfalls ist es für die CDU unverständlich, warum die Ausschüsse und das Parlament konsequent umgangen wurden. „Im Beschluss wurde eine Vorstellung der Ergebnisse in den Ausschüssen festgelegt. Wir sind davon ausgegangen, dass diese Konzepte noch nicht vorliegen, weshalb die Ausschüsse noch nicht informiert wurden“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzende Monika Duderstadt. „Nun ist die Situation so, dass anscheinend doch schon Ergebnisse vorliegen, die Ausschüsse und die Stadtverordneten aber nicht mit einbezogen wurden. Wir fordern daher sowohl die Rathausspitz als auch die Ausschussvorsitzenden von Rot-Grün, Klarheit zu schaffen und wieder offen und transparent mit den Stadtverordneten umzugehen“, so Monika Duderstadt abschließend.


27.01.2022

Die beiden Holzbrücken über die Gründau gehören zum Bild der Langenselbolder Gründauaue. Allerdings besteht besonders im Winter und bei Nässebedingungen eine erhöhte Rutschgefahr. Diesem Problem wollen sich CDU und Freie Wähler nun gemeinsam annehmen.

 

Es ist ein alt bekanntes Problem. Die besonders stark frequentierte Brücke über die Gründau wird in allen Jahreszeiten häufig von Joggern, Radfahrern oder Spaziergängern genutzt. Dabei besteht ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Bereits in der Vergangenheit kam es dazu, dass Bürgerinnen und Bürger aufgrund des schlechten Brückenbelags ausgerutscht sind. So ist die Brücke vor allem im Winter nur mit Mühe sicher zu überqueren. Darum ergriff die Stadt vor einigen Jahren bereits unter Bürgermeister Muth (CDU) Maßnahmen und stattete die Brücke damals mit einem rutschfesten Belag aus. „Von der ursprünglichen Sanierung ist heute nur noch wenig zu sehen. Durch die Witterung und weitere Umweltfaktoren ist der Belag abgetragen worden. Es besteht also wieder Handlungsbedarf, allerdings wurde durch die aktuelle Regierung noch keine Maßnahme ergriffen“, so FW-Fraktionsvorsitzende Christiane Kapp.

 

„Obwohl der Belag seit mehr als einem Jahr nicht mehr vorhanden ist, wurde nicht gehandelt. Uns ist keine Maßnahme bekannt. Stattdessen wurden einige Brückenplanken ersetzt und außerhalb dieses Flickwerks herrscht hier Stillstand“, so der CDU-Parteivorsitzende Florian Gibbe beim Vor-Ort-Termin. Ein Antrag der CDU-Fraktion macht nun Schluss mit diesem Stillstand. „Wir haben einen Prüfauftrag eingereicht, der klären soll, welche Maßnahmen in Frage kommen, um der Rutschgefahr Herr zu werden. Wichtig ist uns dabei aber auch, dass der Fokus besonders auf nachhaltige und langfristige Maßnahmen gelegt wird“, berichtet CDU-Fraktionsvorsitzende Monika Duderstadt. Die Freien Wähler haben bereits vor einigen Jahren einen ähnlichen Antrag gestellt. „Wir verfolgen die Situation mit der Brücke ebenfalls schon länger. Wir hoffen, dass sich durch die gemeinsame Initiative von CDU und FW nun endlich etwas tut, und unterstützen daher den Antrag der CDU“, so FW-Vertreter Manfred und Christiane Kapp abschließend. 


25.01.2022

Die Corona-Pandemie hat Langenselbold fest im Griff. Besonders gefährdet bleiben dabei die kleinsten der Gesellschaft, die sich noch nicht impfen lassen können. Der Infektionsschutz in den Kindergärten und der U3 Kinder im Ganzen ist das höchste Ziel der Christdemokraten. Grund genug für die Langenselbolder CDU nachzufragen und mehrere Anfragen zum Thema Infektionsschutz in den Kindergärten in der kommenden Sitzung des Stadtparlaments zu stellen. Neben dem monatelangen Stillstand bei der Anschaffung von Luftreinigern in den Kitas rücken nun aber auch die Testmöglichkeiten in den Fokus der Christdemokraten.

 

Die Kinderbetreuungsformen wurden unter der Verantwortung der CDU stetig ausgebaut. Dabei wurde immer viel Wert auf die Vielfalt verschiedenster Betreuungsformen und Trägerschaften gelegt, um möglichst vielen Anforderungen und Bedürfnissen der Eltern an die Betreuung gerecht zu werden. „Wichtig war dabei immer eine Gleichbehandlung der verschiedenen Betreuungsformen und Träger. Diese Gleichbehandlung scheint nun bei den Testmöglichkeiten in der Corona-Pandemie nicht mehr zu gelten“, so der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Tobias Dillmann.

 

Während in den städtischen Kindergärten seit Weihnachten letzten Jahres pro Woche und Kind zwei kostenlose Lolli-Tests ausgegeben werden, gilt dies bisher nicht für andere Betreuungsformen. „Wir fordern, dass in jeder Betreuungsform ausreichend Tests durchgeführt und zur Verfügung gestellt werden. Dabei stehen besonders die Tagesmütter im Vordergrund. Wir möchten, dass auch hier durch städtische Gelder Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Monika Duderstadt. Die CDU-Fraktion hat sich daher dazu entscheiden eine entsprechende Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung am 31.01.2022 zu stellen. „Wir wollen wissen, welche Haltung die Rathausspitze zum Thema Lolli-Tests für alle Kinder hat und wann endlich mit Maßnahmen und Ergebnissen zu rechnen ist“, so die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Natalie Warnecke-Quanz.


17.01.2022

Die Pandemie bestimmt nun seit über zwei Jahren das öffentliche Leben. Das wichtigste Ziel ist es, die Bevölkerung vor einer Infektion zu schützen. Die Stadtverordnetenversammlung hat in diesem Sinne auf Initiative der CDU und der Freien Wähler Langenselbold bereits Anfang 2021 entschieden, sämtliche Kindertagesstätten in Langenselbold mit Raum-Luft-Technischen-Anlagen (RLT-Anlagen) auszustatten. Dafür wurden 855 Tausend Euro im Haushalt eingeplant.

 

Außer einer Anfrage von CDU und FW aus dem Mai 2021 ist es ruhig um das Thema geworden. In der Beantwortung dieser Anfrage wurde ein Zeitplan von Bürgermeister Timo Greuel vorgestellt. Dieser sah für den Juli 2021 die Vorstellung eines Grundsatzkonzepts und für den Februar 2022 einen Baubeginn vor. „Mittlerweile steht der Februar 2022 kurz bevor, und bis jetzt wurde außerhalb der Kita Uferstraße kein einziges Konzept vorgestellt“, stellt CDU Fraktionschefin Monika Duderstadt fest. „Fakt ist, dass die Rathausspitze den eigenen Zeitplan um über ein halbes Jahr überzogen hat. Das ist in einer Pandemie und besonders in Anbetracht der neuen Omikron-Variante fahrlässig“, so Duderstadt weiter. Auch in den von Grünen und SPD geführten Ausschüssen wurde das Thema in den vergangenen Monaten nicht besprochen oder erwähnt. „Wir haben hier eine Investition, die nachweislich zum Infektionsschutz beiträgt und auch in den Zeiten nach der Pandemie die Luftqualität steigert. Obwohl das Geld und der politische Auftrag gegeben ist, wird dieser nicht von der Rathausspitze und der regierenden grün-roten Koalition ausgeführt“, erklärt die stellvertretende CDU Vorsitzende Natalie Warnecke-Quanz.

 

Die Christdemokraten können diese Situation nicht mehr länger tolerieren. „Wir sind nicht bereit diesem Stillstand tatenlos zuzusehen und noch länger auf die Umsetzung beschlossener Anträge zu warten“, erklärt CDU Parteichef Florian Gibbe. Die Christdemokraten hatten die intransparente Informationspolitik schon häufiger kritisiert. „Wir werden daher zusammen mit den Freien Wählern erneut eine Anfrage stellen und die Antworten einfordern, die die Bürgerinnen und Bürger verdienen.“, so Parteichef Gibbe abschließend.


08.01.2022

Im Rahmen einer Baustellenbesichtigung erkundigte sich der Vorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Langenselbold (MIT) zusammen mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Michael Reul und Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann (CDU) über die Pläne der Kartsport und Funpark GmbH zur Entwicklung der neuen E-Kartbahn “e-drenalin” im Langenselbolder Industriegebiet am Bahnhof.

Am gleichen Standort, an dem über 40 Jahre der Baumarkt der Familie Herget für Umsatz sorgte und Heimwerkerherzen höherschlagen ließ, entsteht aktuell auf 3600 qm eine hochmoderne Indoor-Kartbahn inklusive eines Outdoorbereichs der bei trockenem Wetter zusätzlich genutzt werden kann. Der Langenselbolder Unternehmer und Investor Wolfgang Herget investiert als Hauptgesellschafter der neuen Elektro Kartsportbahn in den ehemaligen Firmenstandort unweit der Kinzig, dieses Mal jedoch um die Herzen der Fans für den Motorsport in der Region auf Touren zu bringen.

 

„Bis zur Eröffnung im ersten Quartal 2022 ist noch einiges zu tun. Jedoch Woche für Woche wird das Projekt konkreter. Zu Beginn des Projektes mussten einige Hürden genommen werden, insbesondere die Nutzungsänderung der Gewerbeimmobilie und die Auflagen für den Brandschutz. Hinzu kamen die bekannten weltweiten Lieferschwierigkeiten bei der E-Kartflotte, den Baumaterialien und der Hallenausstattung. Infolgedessen musste der Eröffnungstermin ins Jahr 2022 verschoben werden. “Aktuell sind wir aber im Plan“ berichtet Wolfgang Herget zum Stand des Bauprojektes. „Wir bieten mit der e-drenalin Kartbahn zukünftig am Standort in Langenselbold schnellen, sicheren und sauberen Kartsport für Einsteiger und Profis oder diejenigen die es vielleicht noch werden wollen. Gleichzeitig füllen wir die Angebotslücke mit einer hochmodernen Indoor-Kartbahn zwischen Frankfurt und Fulda“ ergänzt Geschäftsführer Christian Diegelmann.

 

Bei der neuen E-Kartbahn setzen Christian Diegelmann und sein Team rund um die Kart-Profis, Mario Lauer und Philipp Höhn auf eine hohe Qualität, moderne Sicherheitsausstattung und technologischen Fortschritt. Die gesamte Kart-Flotte besteht aus Elektro-Karts der Marke CRG. Den neu entwickelten Kartmotor steuert die Firma Linde eMotion aus dem nahegelegenen Aschaffenburg bei. Die Firma Linde ist zugleich Technologiepartner und nutzt die Rennstrecke in Langenselbold zukünftig für Test- und Entwicklungszwecke. Vor Ort wird es den Fahrspaß nicht nur für die Großen geben, sondern auch für die Kids und Junioren. Insgesamt stehen am Anfang 34 Elektrokarts zur Verfügung.

„Ich bin beeindruckt von dem unternehmerischen Geist, gerade in Zeiten der Pandemie, eine Investition in dieser Größenordnung zu stemmen und voranzutreiben. Das Projekt wird eine überregionale Bedeutung haben und viele interessierte Menschen nach Langenselbold bringen. Zusätzlich sind die elektrobetriebenen Karts eine richtige Entscheidung und zeigen den Weg auf, in dem sich auch der Automobilsport entwickelt. Das Angebot für alle Alterskategorien hat mich überzeugt und ich wünsche allen Beteiligten den notwendigen Erfolg“, so Landtagsabgeordneter Michael Reul.

 

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion rund um MIT-Chef Patrick Heck lobt das Projekt der Kartsport und Funpark GmbH. Die Umwandlung des ehemaligen Baumarktes in eine moderne Sport- und Freizeitanlage zeigt wie eine nachhaltige Standortentwicklung im Rhein-Main-Gebiet funktionieren kann, ohne den Flächenfraß im Frankfurter Gürtel voranzutreiben. Es ist ebenfalls erfreulich, dass sich auch das am Standort bereits vorhandene moderne Fitness-Studio „Pur Sports“ weiter positiv entwickelt hat. Gerade mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft, gilt es das die richtigen Akteure miteinander vernetzt werden können, um schnell und erfolgreich Projekte gestalten zu können, ohne direkt von bürokratischen Hindernissen ausgebremst zu werden. Hierbei möchte die Mittelstands- und Wirtschaftsunion auch zukünftig behilflich sein und ihren Beitrag leisten.


03.01.2022

Kurz vor Weihnachten hat das Rathaus bekannt gegeben, die Öffnungszeiten der allgemeinen Verwaltung und des Bürgerbüros ab dem 04. Januar erneut zu verkürzen. Dabei ist dieses Mal besonders der Dienstagnachmittag stark betroffen. Das Rathaus wird an diesem Tag nachmittags fortan vollständig für den Publikumsverkehr geschlossen sein. Die Langenselbolder Christdemokraten können diesen Schritt nicht nachvollziehen. „Das Rathaus ist Schnittstelle und Anlaufstelle für alle Langenselbolder Bürgerinnen und Bürger. Es ist unabdingbar, dass die Öffnungszeiten so bürgerfreundlich wie möglich sind. Von diesem Ziel entfernt sich die Rathausspitze momentan Schritt für Schritt“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende Monika Duderstadt.

 

Insgesamt bedauert die CDU diese neue, aber leider absehbare Politik. Dies sei neben der mangelhaften Informationspolitik aus dem Rathaus nun noch ein weiteres Beispiel für die zunehmende Distanz zwischen Rathaus und der Bevölkerung. „Wir fordern die Rathausspitze daher dazu auf diese Entscheidung noch einmal zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger zu überdenken“, so CDU Parteichef Florian Gibbe abschließend.


27.12.2021

Die letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2021 ist vorbei und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Grund genug für die langenselbolder CDU eine Bilanz zu ziehen. „In den letzten Monaten seit der Kommunalwahl hat eine Trendwende stattgefunden. Der einstige Abwärtstrend ist vorbei“, erklären Parteichef Gibbe und Fraktionschefin Duderstadt entschlossen. Der CDU ist es binnen eines Jahres gelungen eine grundlegende Erneuerung in Fraktion und Vorstand herbeizuführen. „Für das kommende Jahr 2022 sind wir sowohl als Partei, als auch als Fraktion gut aufgestellt, um erfolgreich Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen.“ Das zeigt sich auch in der Stadtverordnetenversammlung. So ist es die CDU, die maßgeblich Themen besetzt und die Langenselbolder Politik inhaltlich voranbringt.

 

Insgesamt wurden in der letzten Sitzung des Jahres 2021 fünf verschiedene Anträge und ein Änderungsantrag aus den Reihen der CDU-Fraktion eingebracht. Als erstes wurde über E-Scooter Parkstationen gesprochen. „Ziel unseres Antrags war es einerseits die individuelle Mobilität von Jugendlichen und Pendlern zu fördern, als auch die E-Mobilität als solches zu stärken“, erklärt CDU Parteichef Florian Gibbe. Zwar fand der Antrag auch Zustimmung bei den Kollegen der SPD, jedoch brachten diese einen Änderungsantrag ein.

 

Einen weiteren SPD-Änderungsantrag gab es zur CDU-Initiative „Digitale Bürgerversammlung“. Auch hier hatten SPD Vertreter der CDU Recht gegeben und sich inhaltlich für den CDU Antrag ausgesprochen. Entsprechend wurde der CDU Antrag zur Digitalen Bürgerversammlung einstimmig geändert angenommen. „Wir freuen uns, dass wir nun endlich auch bald in Pandemiezeiten den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit anbieten können, die Kommunalpolitik LIVE mitzuverfolgen“ erklärt die stellvertretende CDU-Partei und Fraktionsvorsitzende Natalie Warnecke-Quanz. Ebenfalls einstimmig angenommen, wurde der CDU-Änderungsantrag zur kostenlosen Nutzung der Klosterberghalle, Schloss und Herrenscheune für Vereine. Im ursprünglichen Antrag von SPD und Grünen war lediglich die Klosterberghalle einbezogen worden. Diese ist allerdings aus gegebenen Anlass bis auf weiteres als Impfzentrum eingeplant. Diese Unachtsamkeit der Koalition wurde durch von der CDU gestellten Änderungsantrag bereinigt. Die erste Zwischenbilanz der CDU Fraktion kann sich damit durchaus sehen lassen. „Es ist nicht selbstverständlich aus der Opposition heraus, bei solch verhärteten Fronten, gleich mehrere Anträge durchzubringen“, so die CDU-Vertreter.

 

Allerdings wurden nicht alle CDU Anträge beschlossen oder zumindest geändert beschlossen. Sowohl der CDU Vorstoß zur Mehrzweckhalle als auch die Initiativen Digitaler Stadtplan und die Ertüchtigung des Bolzplatzes wurden von der Koalition abgelehnt. Vorangegangen waren diesen Entscheidungen teils heftige Debatten und Anschuldigungen aus den Reihen der Grün-Roten Koalition. Davon wollen sich die Christdemokraten für das kommende Jahr 2022 allerdings nicht beirren lassen. „Wir werden auch weiterhin gute Anträge stellen und damit inhaltliche Impulse in der Stadtverordnetenversammlung setzen.“, stellen CDU Parteichef Florian Gibbe und Fraktionschefin Monika Duderstadt abschließend fest.


13.12.2021

"Es war das große Thema der Sozialdemokraten im Bürgermeisterwahlkampf 2020 und im Kommunalwahlkampf 2021", schreibt die CDU Langenselbild in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Angekündigt wurde die Halle als persönliche Chefsache Timo Greuels (SPD) und beworben als Halle für Alle. Abseits der Wahlkämpfe wurde es allerdings ruhig um das Projekt."

 

„Ein so wichtiges Projekt wie die Mehrzweckhalle darf nicht nur alle paar Jahre im Wahlkampf aufkommen. Wir wollten das Thema endlich auf die Tagesordnung setzen“, so CDU Fraktionsvorsitzende Monika Duderstadt über die Motivation des CDU Antrags. Die CDU forderte im Antrag eine Prüfung möglicher Standorte und eine entsprechende grobe Kostenschätzung. Diese Ergebnisse sollten zur zügigen Umsetzung bis zu den Haushaltsdebatten im Dezember vorgestellt werden. Besonders diese Zügigkeit sei den Sozialdemokraten ein Dorn im Auge. „SPD und Grüne wollen zunächst nur abwarten. Durch sämtliche Redebeiträge der Koalition hat sich ein Motiv gezogen. Warten bis das Verkehrsgutachten da ist“, so CDU Parteichef Florian Gibbe. „Wir wissen nur, dass dieses Gutachten 2022 kommen soll. Damit hat Rot-Grün einen Blankocheck, um bis in das kommende Jahr hinein, abzuwarten“, so Florian Gibbe abschließend.

 

"Neben dem Verkehrsgutachten führten die Sozialdemokraten auch skurril erscheinende Begründungen an. So besteht die SPD ausdrücklich auf die Verwendung des Begriffs „Multifunktionshalle“ anstatt des Begriffs „Mehrzweckhalle“. Weiterhin warf die Koalition der CDU vor, durch kurzfristige Anträge bewusst die Verwaltung zu belasten", schreibt die CDU. „Diese Anschuldigung ist schlicht falsch. Der SPD sollte bewusst sein, dass es kein guter politischer Stil ist Fake News zu verbreiten“, so die CDU Fraktion einstimmig. In ihren Ausführungen und ihrer Pressemeldung haben die Sozialdemokraten bewusst unterschlagen, dass der CDU Antrag seit September vorliegt. „Wenn man beachtet, dass der CDU Antrag im September eingereicht wurde, und der Haushalt im Februar beschlossen werden soll, wird klar: Das ist weder kurzfristig und auch kein Angriff auf die Verwaltung“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Natalie Warnecke-Quanz.

 

"Auffällig werden in diesem Kontext allerdings auch die Ausführungen von Rathauschef Timo Greuel. Dieser hatte davon gesprochen, dass die Planungen seit September laufen, seit diesem Zeitpunkt liegt dem Rathauschef der CDU-Antrag vor", heißt es ind er Pressemitteilung. Das sei ein klares Indiz für politisches „Frontrunning“. „Es ist schon auffällig, dass die Planungen erst dann anfangen, wenn die größte Oppositionspartei einen Antrag stellt“, so CDU Fraktionschefin Monika Duderstadt. „Zumindest eins ist uns aber gelungen. Die SPD beschäftigt sich nun auch außerhalb des Wahlkampfs mit der Mehrzweckhalle“, so Duderstadt abschließend.


01.12.2021

Die Langenselbolder Christdemokraten wollen die Digitalisierung in Langenselbold beschleunigen. Dazu hat die CDU-Fraktion zwei Anträge für die kommende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Weiterhin plant der Stadtverband einen ersten online-Stammtisch für seine Mitglieder. "Die Digitalisierung ist eine der größten Herausforderungen und eine der größten Chance des 21. Jahrhunderts. Darin sind sich die Vertreter der CDU-Fraktion und des CDU Vorstands Langenselbold einig. Auch auf kommunaler Ebene müssen diese Herausforderungen gemeistert und die Chancen genutzt werden", so die CDU. Die Christdemokraten wollen dazu einen Beitrag leisten.

 

„Wir möchten die digitalen Möglichkeiten nutzen, und für die Bürger greifbarer machen. Darum haben wir in der Stadtverordnetenversammlung zwei Anträge eingebracht, die Teil eines ersten Digitalisierungspakets sind.“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der Langenselbolder CDU Monika Duderstadt. Die Christdemokraten wollen in Zukunft Übertragungen der Bürgerversammlungen. „Wir sehen diese Maßnahmen als Ausbau der Transparenz und der Zugänglichkeit unserer Stadt. Machbar wird das durch die neuen Digitalen Möglichkeiten, wie in etwa Livestreams und Aufzeichnungen“, so Duderstadt weiter. Durch die Übertragung der Bürgerversammlung soll, so die CDU, die Kommunalpolitik insgesamt zugänglicher werden. Die zweite Säule der CDU-Initiative ist die Aktualisierung des digitalen Stadtplans. „Durch die Aktualisierung und Ergänzung von Sitzmöglichkeiten machen wir unsere Gemarkung zugänglicher. Das ist auch eine große Chance der digitalen Vernetzung“, so die stellvertretende CDU Fraktions- und Parteivorsitzende Natalie Warnecke-Quanz. Auf diesen ersten beiden Anträgen möchten die Christdemokraten im kommenden Jahr weiter aufbauen.

 

Die Digitalisierung soll allerdings nicht nur in der Verwaltung und den städtischen Gremien gefördert werden. Die Christdemokraten wollen auch ihre eigene Parteiarbeit digitaler aufstellen. „Wer die Digitalisierung in städtischen Gremien und der Verwaltung fordert, sollte sie auch selbst in den eigenen Institutionen vorleben. Deshalb möchten wir auch als CDU unsere internen Abläufe und Veranstaltungen teilweise digitalisieren“, so der CDU Stadtverbandsvorsitzende Florian Gibbe. Als Auftakt dieser neuen Strategie findet demnächst ein online Mitgliederstammtisch für alle CDU Mitglieder und Interessierten statt. Dieser soll unter dem Motto „Der neue Vorstand stellt sich vor“ und „Neuigkeiten aus der Fraktion stehen“. „Natürlich würden wir uns lieber in Präsenz treffen, um uns mit unseren Mitgliedern auszutauschen. Aufgrund der aktuellen Infektionslage ist das allerdings ausgeschlossen. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass durch die digitalen Medien der Austausch zwischen Vorstand, Fraktion und Mitgliedern nicht ganz verloren geht.“, so Gibbe abschließend.